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Die Piraterie vor der Küste Somalias am Horn von Afrika bedroht wichtige internationale Schifffahrtsrouten sowie die Lieferung von Nahrungsmittelhilfe für Millionen Somalier. Rund tausend Piraten operieren von der Küste Somalias aus im Indischen Ozean und im Roten Meer. Der Bürgerkrieg in Somalia schafft den rechtsfreien Raum, in dem die teilweise gut bewaffneten Milizen operieren und den deren Hintermänner für ihre Geschäfte mit Waffen und Munition ausnutzen. Da die Übergangsregierung Somalias kaum Mittel und Möglichkeiten hat, um gegen Piraten vorzugehen, kommen hier teilweise die Marinen anderer Staaten zum Einsatz.

In der Überzeugung, dass auch Schiffe und Hafenanlagen Ziel von Terroranschlägen sein können, hat die IMO (International Maritime Organi­zation) im Dezember 2002 die zu ergreifenden Maßnahmen im so genannten ISPS-Code (International Ship and Port Facility Security Code) geregelt.

Während bei Schiffen vornehmlich neue Grundsätze der Erkennbarkeit, Kommunikation und Zugangskontrolle für Personen und La­dung
zu beachten sind, gelten für Betreiber von Hafenanlagen mit internationalem Schiffsverkehr nach erfolgter Sicherheits- und Risikoanalyse
zwei Anforderungen: Sie müssen sowohl die Identifikation von Schwachstellen und ihre Bewertung auf Schutzwürdigkeit vornehmen als auch
einen darauf abgestellten Gefahren­ab­wehrplan erstellen.

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MSM Mobility & Security Management bietet im Bereich Maritime Security:

  • Erstellung von Risikoanalysen und Gefahrenabwehrplänen
  • Personen-, Zugangs- und Ladekontrollen
  • Schulung von Mitarbeitern auf Schiffen und in Hafenanlagen
  • Videoüberwachung, Gefahrenmeldetechnik und elektronische Kennzeichenerkennung an Landungsbrücken
  • Begleitschutz auch auf hoher See
  • Einsatz von Spezialtechnik sowie Spezialteams an Land und auf See